Plurakonomie – Vielfalt als wirtschaftliches Prinzip

Ein neues Wort für eine alte Wahrheit Plurakonomie. Das Wort klingt neu – und ist es auch. Zusammengesetzt aus dem Esperanto-Wort plura (= vielfach, zahlreich, plural) und dem deutschen Begriff Ökonomie, benennt es etwas, das zwar nie aufgehört hat zu existieren, aber selten so klar benannt wurde: die Vielfalt der Wirtschaftsweisen als Prinzip, nicht als Mangel. Es gibt bereits den Begriff “Plurale Ökonomik” – eine akademische Bewegung von Ökonominnen und Ökonomen, die sich seit 2003 der Monokultur der neoklassischen Wirtschaftstheorie in Lehre und Forschung widersetzen....

Juli 25, 2026 · 7 Minuten · 1396 Wörter · Andreas Artmann

Was wir Tauschen nennen

Was meinen wir, wenn wir “tauschen” sagen? Die Frage klingt banal. Sie ist es nicht. Das Wort “Tausch” trägt eine sehr bestimmte Logik in sich – und wir schicken es regelmäßig in Bereiche, wo diese Logik nicht gilt und nicht gelten sollte. Was Tausch wirklich bedeutet “Tauschen” hat einen harten semantischen Kern, der sich nicht wegdefinieren lässt: Gleichzeitigkeit. Beide Seiten geben und empfangen im selben Moment. Kein Intervall, kein Warten, kein Vertrauen in ein Später....

März 10, 2026 · 4 Minuten · 747 Wörter · Andreas Artmann

Was sind eigentlich Freuda?

In meiner empirosophischen Forschung zum Geldbegriff  begegnete mir irgendwann die Formulierung „lachendes Geld“. Später ist daraus der Begriff Freuda entstanden. Meine Kunstwährung die nur durch Freude gedeckt ist. Zur Entspannung hatte ich irgendwann angefangen selber Postkarten herzustellen. Und eines Tages erstellte ich eine intuitiv eine Postkarte, die einem Geldschein nachempfunden war. Damit war der Begriff Freuda auch anfassbar. Aus Freude verschenkte ich viele Freuda an Freunde und Bekannte, schickte Sie an Firmen und Initiativen mit denen ich in Kontakt war....

Februar 1, 2026 · 4 Minuten · 842 Wörter · Andreas Artmann

Was ist eigentlich Geldismus?

Eigentlich schon seit dem ich Denken kann, beobachte ich diese Welt - oder besser diese Menschen - um mich herum und wundere mich über ihr teilweise sehr unlogisches Verhalten. So habe ich Jahrzehnte damit zugebracht mich selbst umzutrainieren, um irgendwie ins System zu passen. Zum Glück habe ich damit irgendwann aufhören können, denn ich fand diesen Merksatz: Sei Du selbst, denn alle anderen gibt es schon! Dabei war ich auch eine Zeit lang Unternehmer - genauer Logistiker - und habe dabei nach einer Zeit des Lebens im finanziellen Überfluss den Druck einer auf Schulden aufgebauten Existenz durchlebt....

Januar 8, 2026 · 3 Minuten · 627 Wörter · Andreas Artmann

Erst wenn ich es verstanden habe, kann ich es reparieren

Mit diesem Satz mache ich mir immer wieder bewusst, dass es wichtig ist erst zu verstehen und dann zu handeln. Dazu fallen mir folgende Geschichten ein: Die Geschichte mit meines Bruder’s Kurbelwange Ich war bei meinem Bruder zu Besuch und begleitete ihn auch bei der Reparatur seines Fahrrad’s. Seine Tretkurbel an den linken Seite war verbogen und er wollte Sie austauschen. Nun stand ich neben ihm und sah wie er wild mit dem Hammer auf die linke Seite der Kurbel schlug ohne das sich der gewünschte Effekt - das Entfernen der Verschraubung - einstellte....

Juli 29, 2026 · 4 Minuten · 775 Wörter · Andreas Artmann

Was Geld nicht sieht, wird Müll

Was ist Müll eigentlich? Nicht: aus welchem Stoff. Nicht: wie viel davon. Sondern – was macht etwas zum Müll? Diese Frage klingt einfach. Sie führt direkt ins Zentrum unseres Wirtschaftsdenkens. Müll ist kein Stoff. Müll ist ein Urteil. Holz, Plastik, Lebensmittel – keiner dieser Stoffe ist an sich Müll. Er wird es erst durch ein Urteil: Für diesen Kontext nicht mehr brauchbar. Für niemanden mehr gefragt. Wertlos. Müll entsteht nicht im Moment der Entsorgung....

Juli 25, 2026 · 7 Minuten · 1484 Wörter · Andreas Artmann

Krypto ist ein hochgradig manipulierter Markt

Schon lange ist für mich klar, dass man unterscheiden muss zwischen Blockchain und Kryptowährungen. Die Blockchain ist eine Technik die uns in der Zukunft hilfreiche Dienste leisten kann. Die auf der Blockchain basierenden Kryptowährungen sind zum Großteil hochspekulativ. Mein Verständnis dieser beiden Themen reicht bisher nicht, um dazu fundierte Aussagen zu treffen. Daher bin ich sehr froh diesen Artikel gefunden zu haben. Der Titel verspricht Klarheit. Und für meine Begriffe sind die Zusammenhänge in diesem Artikel sehr gut herausgearbeitet....

Juli 25, 2026 · 1 Minute · 89 Wörter · Andreas Artmann

Organisieren ohne Machtzentralisierung

Die umgedrehte Organisationspyramide In traditionellen Organisationsstrukturen sammelt sich Macht an der Spitze. Dort wird entschieden, geplant und kontrolliert. Die Basis führt aus. Doch was wäre, wenn ich diese Pyramide auf den Kopf stelle – nicht nur symbolisch, sondern als grundlegendes Organisationsprinzip? Das Ziel ist radikal: Macht soll nicht oben gesammelt, sondern von unten so verteilt werden, dass an der Spitze praktisch keine Macht mehr übrig bleibt. Die drei Ebenen der umgedrehten Pyramide Ebene 1 (Unten – Die Spitze): Prozessbeobachtung An der Spitze der umgedrehten Pyramide – also ganz unten – gibt es keine Führung im klassischen Sinne, sondern Prozessbeobachtung....

Februar 3, 2026 · 3 Minuten · 460 Wörter · Andreas Artmann

Betrugsmethoden im Geldismus

Dem Markt wird ja in der Wirtschaftslehre die Fähigkeit zugeschrieben anhand von Angebot und Nachfrage den Gleichgewichstpreis zu bilden. Adam Smith nannte das die unsichtbare Hand des Marktes  . In der heutigen Zeit zeigt sich leider an vielen Stellen, das dies ohne tiefgehende Transparenz und solidarische Selbstorganisation nicht funktioniert. Ich persönlich gehe davon aus, dass wir nicht mehr im Kapitalismus leben, sondern schon im Geldismus angekommen sind. Ich möchte hier ein paar Beispiele anführen, bei denen offensichtlich ist, dass die selbstregulierende Kraft bewusst und betrügerisch umgangen wird:...

Juli 25, 2026 · 3 Minuten · 555 Wörter · Andreas Artmann

Wir brauchen eine neues Begriffsbewusstsein!

In diesem Beitrag versuche ich mir über einen Zusammenhang klar zu werden, der mir immer wieder in meinem Alltag begegnet. Als Ausgangspunkt für die Verfertigung meiner Gedanken beim Schreiben  nehme ich nun einfach mal die Verwendung des Begriffs “Belonging 1” in einem Online Call zum Thema “Community Building 2” Ja, ich als jemand der im letzten Jahrtausend geboren wurde, stoße mich zuallererst auch daran, wenn vor allem junge Menschen, englische Begriffe benutzen ohne Sie zu erklären....

Juli 25, 2026 · 3 Minuten · 562 Wörter · Andreas Artmann